Hans Fehr, Salomon Landolt-Weg 34, 8193 Eglisau



Hans Fehr | Nationalrat von 1995-2015



Terror und Massaker „relativieren“?

Von Hans Fehr, Nationalrat von 1995-2015, in dieser Eigenschaft Mitglied der Staatspolitischen sowie der Sicherheitspolitischen Kommission, Oberstleutnant

„Israel kämpft um die öffentliche Gunst“, TA, 13.11.2023)

Die Relativierung oder gar Rechtfertigung von Terror und Verbrechen gegenüber Israel hat offensichtlich System. Nachdem die Hamas-Terroristen schlimmste Brutalitäten und Massaker gegen israelische Zivilisten verübt haben, müssen nun zynischerweise die Israelis – und nicht etwa die Hamas-Mörder – um die „öffentliche Gunst“ kämpfen. Dies vor allem deshalb, weil Israel – das seine Bürger selbstverständlich schützen muss – die Hamas so weit als möglich schwächen und ausschalten will. Weil die barbarische und zugleich feige Terrororganisation ihre Kommandozentren, Waffenlager und Raketen-Abschussvorrichten in Schulen, Kindergärten und Spitälern installiert und die eigene Bevölkerung als Schutzschild missbraucht, muss auch die palästinensische Zivilbevölkerung einen hohen Blutzoll zahlen. Diese Tragödie muss aber allein der Hamas angelastet werden – umso mehr als Israel die Zivilbevölkerung in Gaza vor grösseren Aktionen immer wieder warnt und periodisch auch Fluchtwege nach Süden offenhält. Aber wie erwähnt: Es ist zynischerweise Israel, das sich nun in den Augen vieler auf der Anklagebank befindet. Da bleibt nur die Hoffnung, dass Israel seine militärischen Ziele erreicht und dass das ganze Drama bald ein Ende findet. Und was gewisse Besserwisser an „Vorgeschichten“ und Pseudo-Rechtfertigungen für die Verbrechen der Hamas auch immer vorbringen: Ihre Barbarei und ihre Massaker lassen sich durch nichts „relativieren“.

Hans Fehr, Eglisau